Ein Klimaschutzkonzept für Greven

Gänseblümchen
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Der Rat der Stadt Greven hat in seiner Sitzung am 15. Dezember 2010 das integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Greven sowie dessen Umsetzung beschlossen.
Die Stadt hat im Oktober 2009 mit der Erarbeitung des integrierten Klimaschutzkonzeptes begonnen, um die bisherigen Aktivitäten zur Energieeinsparung, zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Klimaschutz zu bündeln und weiter zu entwickeln.

Logo der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Die Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Greven ist im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert worden.

Inhalte des Klimaschutzkonzeptes

Im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes wurden die CO2-Minderungspotenziale der klimarelevanten Sektoren in Greven ermittelt. Die aktuelle energetische Situation wurde in Form von fortschreibbaren Energie- und CO2-Bilanzen für Greven abgebildet. Auf Basis der CO2-Bilanz wurden für Greven die Handlungsfelder Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Planen Bauen Beschaffen, Mobilität und Wöste identifiziert. Zu jedem dieser Handlungsfelder wurde eine Arbeitsgruppe mit Akteuren aus den Bereichen Verwaltung, Wirtschaft, Haushalte und Kleinverbraucher gebildet. In Workshops und Einzelgesprächen wurde zwischen Januar und Mai 2010 eine Vielzahl von Vorschlägen und Ideen zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz diskutiert.

Die weitergehende Konkretisierung und Priorisierung der möglichen Maßnahmen erfolgte in Abstimmung mit den Akteuren durch die Stadt Greven und die Berater der infas enermetric GmbH, Emsdetten. Die Ergebnisse aus den Workshops und weiteren Akteursgesprächen wurden in einen Gesamt-Maßnahmenkatalog für das integrierte Klimaschutzkonzept aufgenommen.

Mit Hilfe des integrierten Klimaschutzkonzepts wird Greven in die Lage versetzt, vorhandene Einzelaktivitäten im Bereich Energie und Klimaschutz zu bündeln und verschiedene Akteure zusammenzuführen. Dadurch ergeben sich Synergieeffekte und neue Projektansätze zur Steigerung der Energieeffizienz und Minderung der CO2-Emissionen. Die bereits vorhandenen und im Zusammenhang mit dem European Energy Award® EEA-Prozess weiterentwickelten Ideen und Ansätze wurden im Rahmen des Klimaschutzkonzepts konkreter ausgearbeitet.

Das Integrierte Klimaschutzkonzept wurde durch das Bundesumweltministerium gefördert (Förderantrag vom 11.05.2009, Zuwendungsbescheid Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit vom 23.09.2009, Förderungszeitraum 01.10.2009 bis 30.09.2010).

Die Dokumentation "Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Greven" (s.u. Downloads: Klimabericht Greven - Kurzversion) fasst die Ergebnisse der CO2-Bilanz, die für Greven ermittelten Potentiale und die in den Workshops und weiteren Akteursgesprächen entwickelten Maßnahmen zusammen.

Kontakt

Angela Makowka

Stadtverwaltung Greven

Der Bürgermeister
Stadtentwicklung und Umwelt
Angela Makowka
Rathausstraße 6
48268 Greven

Tel. 02571 920-309
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